Berufliche Orientierung

Berufliche Orientierung

Berufliche Orientierung

Schülerinnen und Schülern stehen heute mehr Ausbildungsberufe, Studiengänge und andere Bildungswege offen als jeder anderen Generation vor ihnen. Die Angebote zur Berufsinformation sind vielfältig, aber auch so zahlreich, dass sie eher zu Verwirrung als zu Klärung führen können. Auch der Expertenrat in der Berufsberatung der Agentur für Arbeit kann den Jugendlichen nur Hilfestellung bieten, ist aber zu wenig, um eine so bedeutsame Entscheidung wie die Berufswahl allein darauf zu stützen.

Berufsorientierung wird dann glücken, wenn sie neben Information und Beratung auch den Aspekt der eigenen Erfahrung abdeckt. Im Unterricht der allgemeinbildenden Schulen haben Kompetenzfeststellungsverfahren heute ihren festen Platz und können grundlegende Auskunft über die eigenen Stärken und Begabungen geben. Im Idealfall bietet Schule auch schon eine Reihe von Möglichkeiten, um Fähigkeiten und Vorlieben ganz praktisch zu erproben. So lassen sich geeignete Berufsfelder eingrenzen und auch so mancher Beruf schon ausschließen.

Die Zahl von Ausbildungsberufen und Studiengängen ist jedoch so groß, dass mit dieser Vorarbeit allein noch keine konkrete Berufswahl getroffen werden kann. Lehrerinnen und Lehrer können angesichts der unüberschaubaren Vielzahl von Berufsbildern keinen vollständigen und stets aktuellen Überblick haben und auch Eltern sind damit im Regelfall überfordert. Ihr Rat ist aber heute noch so gefragt wie eh und je: Eltern und Lehrkräfte sind noch immer die einflussreichsten Ratgeber, wenn es um die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf geht.

Sowohl die Schülerinnen und Schüler selbst, als auch ihre Eltern und Lehrer können im Prozess der Berufsfindung im Schwalm-Eder-Kreis auf ein Angebot zurückgreifen, das es nicht überall gibt: Die Bildungsmessen und Ausbildungsbörsen bieten Möglichkeiten, die weder in den Schulen noch im Berufsinformationszentrum bestehen. In Vorträgen, Workshops und an Messeständen erfahren sie mehr über Berufe, Ausbildungsbetriebe und die konkreten Angebote vor Ort als das im Unterricht oder in allgemeinen Beratungsgesprächen möglich wäre.

Die Bildungsmessen im Schwalm-Eder-Kreis sind ein Erfolgskonzept: Im Jahr 2014 präsentierten sich fast 200 Aussteller auf den drei Veranstaltungen in Schwalmstadt, Fritzlar und Borken (Hessen). Etwa 3.000 Menschen informierten sich vor Ort über Berufe, Bildungsträger und Betriebe. So zielgenau und breit gefächert kann man sich sonst nirgends informieren. So viele an Ausbildung interessierte und engagierte Jugendliche erreicht man auf keinem anderen Weg.

Das zahlt sich für alle aus: Jugendliche entdecken neue Chancen, Ausbildungsabbrüche werden seltener, Unternehmen sichern ihren eigenen Nachwuchs an Fachkräften und die Region bleibt als Lebens- und Arbeitsort attraktiv und sichert ihre Zukunft!

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